Freitag, 12. Februar 2010

14 Tage unter Schloß und Riegel / Erfahrungen

Nun sind es morgen immerhin schon 14 Tage her das mich meine Königin verschlossen hatt. Anlaß genug für mich die bislang gemachten Erfahrungen einfach mal zu posten.

Der Tragekomfort hat sich auch nach dieser Zeit nicht verschlechtert. Ich konnte den Birdlock täglich 24h tragen. Täglich beim morgentlichen Duschen werde ich kurz geöffnet, wobei ich den A-Rin an Ort und Stelle belasse, um mich gründlich zu säubern. Einfach um Urin Reste und Körperschweiß wirklich aus den letzten Poren zu entfernen.  Dabei bin ich mir recht sicher das an und für sich nach dem Toilettengang nur extrem wenig überhaupt zurück bleibt. Die Penisröhre ist für mich anatomisch perfekt geformt, so das sie fast wie eine 2. Haut meine Eichel umschließt. Dadurch sitzt die Harnröre genau vor der dafür vorgesehenen Öffnung und somit verbleibt kein Unrat im Inneren der Keuschheitsschelle. Für den letzten Tropfen benutze ich dann noch ein wenig Toilettenpapier.
Die Haut pflege ich täglich mit Melkfett. Das trage ich an einigen stellen recht üppig auf um Haut Irritationen zu vermeiden. Am Frenum hatte ich vor zwei Tagen eine leichte Rötung bemerkt, die Dank der Pflege schon am nächsten Tag nicht mehr zu sehen war. Auch meinem Scrotum tut diese Pflege gut. Wie ich zuvor schon bemerkt hatte ist dieser Teil meines Körpers nicht unbedingt üppig dimensioniert. So wird das Scrotum durch den sehr breiten A-Ring recht stak gedehnt. Vor allem dann wenn sich Erektionen, aus welchem Grund auch immer, einstellen . Im Vergleich zu meinem CB 2000 ist das beim Birdlock allerdings leicht zu ertragen. Hier spüre ich lediglich nach einer gewissen Zeit ein gewisses Brennen das von der Dehnung des Gewebes herrührt. Beim CB 2000 zogen sich die Hoden seinerzeit dabei stets zwischen den harten A-Ring und den Käfig und verursachten so einen recht starken Schmerzreiz bis hin zur Übelkeit, was mir ein Tragen in erotischen Momenten ( wo ich ihn eigentlich auch am dringensten gebraucht hätte ) fast unmöglich gemacht hat. Ich kann mir vorstelle, das sich sogar das Brennen irgendwann ganz geben wird sobald die Dehnung des Scrotums ein dauerhaftes Niveau erreicht hat...
Aus meiner Sicht wäre wohl auch die Säuberung und die Pflege über einige Tage hinweg möglich ohne die Schelle zu öffnen. Aber da hat sich nun morgens bei uns ein gewisser Rhytmus gebildet und die 10 min am Tag partieller "Freiheit" tun dem Verschluß nun wirklich keinen Abbruch. Wie das mit einem völligen Verschluß über mehrere Tage so funktioniert, werde ich spätestens bei meiner nächsten Dienstreise erfahren. Zu diesem Zweck, haben wir uns schon ein paar einweg-Kunststoff Schlößer zugelegt um mir ggf. die Öffnung zu ermöglichen und natürlich auch um am Flughafen nicht mehr Aufsehen zu erregen als unbeding notwendig.

Zu meiner Gefühlslage kann ich nur sagen das ich mittlerweile in einer Flut von submissiven Gefühlen gegenüber Elvira schwimme! Ich glaube, würde sie mich jetzt bereits erlösen ( ich hoffe sie liest das nicht ) würde mir wahrscheinlich einiges entgehen. Einer Seits sehne ich mich gerade nach sexuellen Handlungen mit Ihr nach einem Höhepunkt, auf der anderen Seite fürchte ich dieses kraftlose Gefühl danach. 
Schwierig empfinde ich diese Keuschheitsphase für mich (noch?) nicht. Es ist keine Belastung im eigentlichen Sinne. Es fühlt sich an wie ein mächtiger Adrenalin Stoß wenn ich Elvira verwöhne und mich dabei in meiner submissivität restlos verlieren kann. Ich erlebe Ihren Orgasmus in diesem Moment wie berauscht. Es gibt mir dann deutlich mehr als mir meine sexuelle Befriedigung je geben könnte. Mit jedem Tag habe ich das Gefühl noch unterwürfiger ihr gegenüber zu empfinden, was mein Verlangen Ihr zu dienen ins unermeßliche steigert.

Allgemein nimmt unsere FLR immer markantere Formen an. Elvira lebt ihre Position in unserer Beziehung mittlerweile völlig natürlich und mit offensichtlicher Freude aus. Anfangs hat sie noch peinlich genau darauf geachtet, das Dritte nicht mit bekommen das sie nur noch wenige Handgriffe im Haushalt erledigt oder aber wie ich sie hofiere. Das hat sich grundlegend geändert! Zwar hat sie bislang noch mit niemandem über unsere Art der Beziehung offen gesprochen, dennoch fordert sie meine Dienste, sanft und höflich, auch im Beisein fremder offen ein. Einige ihrer Freundinnen haben in ihr gegenüber schon ausgedrückt wie sehr sie Elvira um unsere fürsorgliche Beziehung beneiden. Und tatsächlich gibt es zwischen uns keine echten Konfliktpotentiale mehr. Ich habe im vergangenen Jahr gelernt Ihr im Zweifel Blind zu vertrauen. Wir gehen immer noch die Entscheidungsfindung im Alltag gemeinsam an, wägen partnerschaftlich Pro und Contra ab, wobei nun von vorne herein fest steht das an dem Punkt wo wir zu einer unterschiedlichen Entscheidung kommen sollten ihre Stimme einfach mehr wiegt. Wobei ich rückbetrachtend feststellen muß das wir als Paar damit insgesamt erfolgreicher gewesen sind als zuvor. Was vor allem wohl daran liegt das nun eine Person mittel- und langfristig eine Strategie verfolgen kann ohne Kompromisse eingehen zu müssen ( quasi eine koalitionsfreie Regierung )  Elvira verfügt über Handlungsvollmacht aller Konten und teilt die finanziellen Mittel professionell ein. Ich verfüge zwar weiterhin über EC und Kreditkarten, halte mich aber an mein Taschengeld, das ich ohne Rücksprache mit ihr auslegen kann und kontaktiere sie wenn ich größere Anschaffungen tätigen möchte.

Wenn ich meinen Bericht hier reflektiv betrachte wird er sicherlich bei dem Ein oder Anderen Leser die Frage aufwerfen ob es richtig sein kann sich einem anderen Menschen derart anzuvertrauen. Vertrauen ist allerdings meiner Ansicht nach die Basis für jede gute zwischenmenschliche Beziehung. Ich habe alle meine Schilde fallen gelassen so das ich mich nun vorbehaltlos fallen lassen kann. Ich bin mir durchaus über die Verletzlichkeit im Klaren, der ich mich damit preis gebe. Letztendlich halte ich es da aber mit der abgedroschenen Floskel: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Wenn es den Eindruck erwecken sollte das ich hier in eine Art Schwärmerei über unsere FLR geraten bin, liegt es nicht zu letzt daran das wir als Paar einen Weg gefunden haben miteinander sehr glücklich zu sein. Durch die klaren Veränderungen in der Herarchie, hat sich ein bis dahin undenkbares Maß an gegenseitigen Vertrauen auf gebaut. Wie ich finde, eine gute Grundlage für unsere gemeinsame Zukunft... Bin gespannt!

Kommentare:

  1. Hallo Sebastian,
    toller Blog - lese sehr gerne mit.
    Habe nur mal eine (technische) Frage zum Birdlock: Wie ist das mit den Lüftungslöchern? Ich haben den CB6000 und in dessen Löchern drückt sich die Haut immer durch, sodass ich die seitlichen Löcher mit Tesa verschlossen habe. Ist das bei dem Birdlock auch möglich/nötig?

    Danke für Infos,
    Joshua

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  2. ..wieder ein sehr schöner und informativer Beitrag zum Verständis des Ganzen!

    (Kann es sein das hinter "Dritte" ein "nicht" fehlt? )

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  3. Hallo Joshua,

    Freut mich das Dir der Blog gefällt, und noch schöner einen Kommentar oder eine Frage zu lesen, weil das zeigt das ich net ins Leere schreibe...

    Ja der Birdlock hat Belüftungslöcher... da bei mir allerdings sich beim einführen in die Penishülle die Vorhaut nach hinten schiebt und aufgrund der engen Passform auch dort bleibt habe ich damit bislang keinen großen Ärger gehabt... Ich habe den Birdlock mini mit 4 Löchern der normale hat glaube ich 6.

    Ein einziges Mal war es bei mir so das sich ein Stückchen der Vorhaut da rein geschoben hatte und sich ein winziges aber schmerzfreies Ödem gebildet hatte.

    Ich habe allerdings in den einschlägigen Foren Berichte gelesen in denen andere Männer 1 oder 2 von den Löchern ihrerseits einfach mit Silikon verschlossen haben weil sich ähnliche Probleme ergeben hatten. Einer generelle Aussage dazu ist wahrscheinlich unmöglich, da diese Dinge immer anatomie abhängig sind.
    Da waren auch Berichte von Leuten dabei die nach 1 Stunde Tragezeit das Teil vor Schmerz ablegen mussten. Bei mir war es so das ich aus dem Stand ohne Vorbereitungszeit nun bei 14 Tagen 24/7 bin ohne ein auch nur annährend ernst zu nehmendes Problem!

    Die Dinger müsste man mal vorher ein paar Tage Probetragen können :-)

    Gruß Sebastian

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  4. Hallo Sebastian,
    Ja, bin eigentlich mit meinem cb6000 zufrieden und lässt sich auch ohne Probleme mehrere Tage tragen. Etwas störend finde ich nur die starre Bauform. Scheint beim Birdlock angenehmer zu sein. Überlege, ob ich mir mal so einen bestelle und probiere...
    Viele Grüße,
    Joshua
    PS: Halte uns bitte auf dem Laufenden!

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  5. Hallo Sebastian,
    auch von mir nochmals ein ganz großes Lob an dich für Deinen ehrlichen und interessanten Blog!
    Nunmehr mache ich seit einigen Stunden auch meine ersten Erfahrungen mit einem KG.
    Es ist, wie bei Joshua, ein CB-6000. Es ist ziemlich ungewohnt und speziell die starre Form stört hier und da etwas. Aber, ich bin erst in der Eingewöhnung. Was das Meteial angeht, da schaue auch ich spannend auf Deine Erfahrungen mit dem Silikon-Birdlocked.

    Viele Grüße
    J.

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  6. offenbar scheint der Birdlocked viel angenehmer zu Tragen zu sei, als die harten cb2000/3000/6000 - echt ein Fortschritt… 

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  7. Der Tragekomfort des CB6000 ist schon gut - man bräuchte nur eine sehr weite Hose, damit das nicht stört. Vielleicht sollte ich mir doch mal noch einen Birdlock zulegen und den mal probieren. Wo kann man den denn mittlerweile bestellen ohne zum Zoll zu müssen (war wohl anfangs nur bei einem schweizer Versender bestellbar)?

    VIele Grüße,
    Joshua

    PS: Das Handbuch ist absolut spitze. Habe es gestern gleich mal ausgedruckt und meiner Königin präsentiert, die es auch gleich interessiert gelesen hat :-)

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  8. Zum CB6000:

    Bin jetzt doch sehr ernüchtert oder enttäuscht, trotz großem Willen (wir haben ihn ja sehnsüchtig erwartet!) trug ich ihn weder gestern noch heute. Die Idee die Lüftungslöcher zuzukleben werde ich auf jeden Fall testen. Gerade da trat, wie bei Sabstian mit dem BL, die zurück geschobene Vorhaut schmerzhaft nach außen. Wie diese Löcher als Lüftungslöcher fungieren können... - ich weiß es nicht. Da dürfte der Schwanz dann aber nicht stärker als 2,5 cm im Durchmesser sein. Trotz sehr großzügigem Einsatz von Silikongel (dies empfiehlt der Hersteller - habt Ihr bessere Ideen bzw. Erfahrungen???) haben wir mit vier Händen imense Schwierigkeiten gehabt (trotz viel kaltem Wassers) den Schwanz überhaupt in den Käfig zu bekommen. Mit dem größtem Ring und dem größten Abstandshalter ging es dann irgendwie. Schmerzte aber laufend, die Vorhaut trat seitlich aus, die Hoden wurden durch den Spalt zwischen Ring und Käfig gedrückt und die blank liegende Eichel wurde durch die große Frontöffnung hindurch etwas gereizt.
    :-(
    Hauptärgernis ist, eben neben der Starre und den oben beschriebenen Problemen, dass der eigentliche Käfig einen sehr geringen Innendurchmesser hat.
    An ein dauerhaftes Tragen kann derzeit, leider, leider nicht gedacht werden.
    Frage an Euch daher: gibt es alternative, größere Käfige? Nutzt Ihr ein anderes Gleitmittel, welches vielleicht besser klappt (Melkfett las ich gelegentlich)?

    Wir sind gespannt auf die weiteren Einträge dieses fantastischen Blogs.
    Weiter so! Große Klasse!

    Viele Grüße vom ernüchterten J. und seiner Lady

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  9. ritterlicher_diener17. Februar 2010 um 21:29

    Hallo Joshua, hallo Lady und J.,

    den Birdlock habe ich am Gunstigsten hier in einem deutschen Shop bekommen 111,-€ inkl. versand! Einfach mal Birdlock Googel....

    Mensch J. wenn Deine Lady das mitliesst sollte sie Dir erstmal die Ohren lang ziehen. Nicht den Kopf in den Sand stecken. Aleer Anfang ist schwer und für jeden KG muss man ein wenig masochistisch veranlagt sein. Kleb die Löcher doch erst mal mit etwas Tesa Film zu zum probieren. Und lass Dir Zeit um mit A-Ringen und Distanzhülsen zu probieren! bei mir war es so das der Beste nachher der war wo ich Anfangs das Gefühl hatte das ich da niemals rein käme... Wenn Du allerdings zu dem Schluß kommst das der CB wirlich zu klein ist, ist wahrscheinlich auch der BL zu klein (der angeblich noch etwas kleiner als der 6000èr ist). Wobei sich Deine Schilderung wirklich nach zu eng an hört/liest! warst Du voll entspannt oder leicht Eregiert (trotz kaltem Wasser) beim einsetzen? Jeder... ich betone jeder KG schmerzt mehr oder weniger bei einer Erektion. Da ist der BL noch bei weitem der Angenehmste den ich bislang hatte. Aber auch mit dem wache ich morgens etwas eher auf wenn sich die "Morgenlatte" bemerkbar macht.

    Viel Glück weiterhin und ich würde mich über weite kurzberichte hier sehr freuen!

    Gruß Sebastian

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  10. Ich kann nur allen Damen, die einen devoten Mann zuhause haben, anraten ihm ein KG. anzulegen. Nur die bessten Erfahrungen habe ich damit gemacht. Sein besstes Teil gehörte absofort mir. Seit einem Jahr hat er es nicht mehr berührt und ist sehr glücklich und zahm geworden. Sein Schwanz und seine Sexualität gehören ausschließlich mir. Bei der täglichen Reinigung werden ihm die Hände auf den Rücken gekettet, um Übergriffe von vorneherein zu vermeiden. Sein (mein) Glied wird dabei immer steif und ich onaniere es jedesmal in dem ich ihm ein Zeitlimit setze, kommen zu dürfen. Dieses Limit habe ich im laufe des Jahres immer mehr verkürzt und wir sind jetzt bei 20.sec. angelangt. Nur sehr selten gelingt es ihm einmal abzuspritzen, obwohl er sich sehr anstrengt in meinem vorgegebenem Limit zu kommen. Er hat täglich die Möglichkeit das Limit durch seine Leistung (Haushalt ez.) um sec. zu verbessern, oder zu verschlechtern. Letztlich setze ich willkürlich die Zeit fest wie lange mein Schwanz onaniert wird, denn eine lange Zeit (sec.Bereich) sagt noch lange nichts über die Intensität aus, die ich natürlich einsetze wie es mir beliebt. Ist es ihm wie fast immer nicht gelungen einen Orgasmus zu haben, kann er zwieschen zwei Disziplinierungen auswählen. Die erste sind 20.Peitschenhiebe, die zeite sind Analübungen mit wechselnden Dildos ca, 5.min. Meistens sucht er sich die sehr für ihn demühtigende zweite Variante aus, die mich zugegebenermahsen sehr anregt.
    Bis zu nächsten Mahl Froni.

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  11. Habe ich das richtig gelesen das einige hier Probleme haben ihren CB-6000 anzulegen?
    Nehmt ein kleines Nylonsöckchen eurer Königin, Schwanz oben rein, den unteren Teil des Nylons durch den Käfig ziehen bis das beste Stück eurer Herrin gefangen ist, Söckchen vorne rausziehen, fertig.... Ihr werdet sehen, das Nylonsöckchen wirkt wunder...
    Lutz

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