Mittwoch, 17. Februar 2010

Valentinstag oder von der Kunst Geduld zu üben


Ja der Valentinstag ist gerade durch und ich muss sagen dass ich dieses Jahr den Schönsten überhaupt erleben durfte. Die ganze Woche zuvor hatte ich mir schon ganz besonders Mühe bei der Erledigung meiner Aufgaben gegeben und immer mehr gemacht als mir eigentlich aufgetragen wurde. Nicht ganz ohne den Hintergedanken das sich der Valentinstag ganz prima für meinen ersten Orgasmus seit meinem Einschluss in den Birdlock eignen würde. Wir hatten zuvor schon ein ganz tolles gemeinsames Wochenende ohne Kinder. Am Sonntagmorgen bin ich dann früh los gefahren um frische Brötchen und einen Blumenstrauß für meine Königin zu holen. Ich habe dann ein Frühstück vorbereitet und es ganz leise bereits vor dem Schlafzimmer abgedeckt auf einem Teewagen platziert. Nachdem Elvira dann ausgeschlafen hatte haben wir gemeinsam das Frühstück begangen. Sie hat sich sehr über die Blumen gefreut und mir beim Bedanken einen zärtlichen Kuss aufgedrückt.

Vollgefuttert legten wir uns wieder ein Weilchen zurück und genossen es Beide an diesem Tag keine Verpflichtungen zu haben. Wie kuschelten uns aneinander streichelten uns und küssten uns. Elvira zog unter ihrem Kopfkissen einen ihrer größten Dildos hervor und gab ihn mir in die Hand. Der Worte brauchte es keine um zu verstehen was sie von mir wollte. Ich platzierte mich zwischen ihren Schenkeln und liebkoste Ihre schon sehr feuchte Scham. Sie war dabei ungewöhnlich laut als ich ihr den Dildo vorsichtig einführte. Es war super schön und ein mega zärtlicher Akt den wir zwei da miteinander genossen. Diesmal griff sie nicht fest in meine Haare wie sonst sondern streichelte einfühlsam meinen Hinterkopf. Sie brauchte nicht lange bis ein Orgasmus ihren ganzen Körper zum zucken brachte. Sie zog zärtlich meinen Kopf an sich heran küsste mich und hauchte mir ein ein "Danke" ins Ohr. Wir lagen danach lange eng umschlungen nebeneinander und sahen fern.

Zum Mittagessen bestellte ich uns etwas nach Hause was uns dann auch recht schnell geliefert wurde. Ein romantisches Dinner zu zweit mitten im Schlafzimmer. Immer wieder zwischendurch küssten wir uns fast wie zwei verliebte Teenies. Ich räumte alles zusammen und brachte die Reste in die Küche und kümmerte mich kurz um das Geschirr. In der Zwischenzeit hatte Elvira bereits eine DVD in das Laufwerk eingelegt und wir begannen gemeinsam uns einen Film an zu sehen. Ich hatte meine linke Hand dabei auf Ihren Oberschenkel gelegt, wo sie allerdings nicht wirklich lange bleiben sollte. Sie führte meine Hand direkt auf ihr Lustzentrum was ich natürlich gleich anfing zu streicheln. Sie war da schon sehr erregt. Elvira Küsste mich nun tief und inniglich wobei es ungewohnt war geküsst zu werden. Während ich Sie weiter mit den Fingern bearbeitete, fing sie an meine Brustwarzen zu streicheln was mein bestes Stück sofort ansprechend quittierte. Mein Hodensack fing schon an zu brenne weil meine Erektion unerbittlich in den Birdlock drückte. In dieser Form liebten wir uns den gesamten Film über. Ich bin dabei in meinem kleinen Gefängnis fasst wahnsinnig geworden. Nach ihrem Mark erschütternden Höhepunkt, brauchte ich eine ganze Weile bis ich mich wieder gefasst hatte! Und immer noch machte Elvira keinerlei Anstalten den Schlüssel zum Einsatz zu bringen.
Es hat bestimmt 30 Minuten gedauert bis ich wieder in der Lage war einen klaren Gedanken zu fassen und sich die Erektion wieder soweit gelegt hatte, das ich meinen Juwelen wieder ein wenig Platz verschaffen konnte. Wir starteten den Film nochmal von neuem und sahen uns den Streifen eng umschlungen an. Von der Handlung habe ich allerdings kaum etwas mit bekommen, zu sehr war ich mit all meinen Gedanken bei der Frage wie lange ich noch meine Orgasmuslosigkeit genießen musste.
Der Film hatte dann irgendwann zum zweiten Mal ein Ende gefunden. Elvira gab mir den Auftrag die Wohnung her zu richten und das Abendessen für die Kinder,welche bald wieder eintreffen würden vor zu bereiten. Die Arbeit hatte mich wieder ein wenig auf andere Gedanken gebracht...

Am Abend, die Kinder waren abgefüttert und mittlerweile in süße Träume entschwunden, haben wir uns wieder in unser Reich zurück gezogen. Elvira empfing mich dort das Bett bereits mit Fesseln vorbereitet. Ein Blick genügte und ich begab mich gespannt und erwartungsvoll in Position. Gekonnt befestigte sie mich an den Lederriemen und zog dann den Schlüssel hervor. Sie öffnete fast zeremoniell den Birdlock und entfernte ihn vorsichtig. Deutlich konnten wir erkennen dass der breite A-Ring mein Skrotum bereits enorm gedehnt hatte. Sie fing an meine Erektion die sich sofort gebildet hatte gekonnt zu streicheln und sagte mir das sie noch ein Valentinstagsgeschenk für mich hätte. Sie zog ein kleines Paket unter dem Kopfteil des Bettes hervor:" Zu schade, so mit den Fesseln kannst Du es ja gar nicht öffnen. Na dann werde ich das mal für Dich erledigen." Elvira entnahm dem Karton einen großen schwarzen Dildo, der an der Unterseite an einem Breiten elastischen Band befestigt war. Sie befestigte ihn mit Klett Verschlüssen fest an meinem rechten Oberschenkel auf dem sich nun der Phallus in voller Größe zeigte: "Alles Gute zum Valentinstag mein Schatz, gefällt er dir? Damit haben wir unsere Möglichkeiten wieder ein Stückchen erweitert oder?" Sie kniete sich nun über meinen Oberschenkel und führte sich das schwarze Monstrum langsam und genüsslich ein. Während sie nun meinen Oberschenkel ritt bearbeitete sie meine Erektion mit der Hand. Bei dem Anblick würde ich sicherlich nicht lange brauchen. Mein Höhepunkt näherte sich mit jeder ihrer Bewegungen. Und just genau am "Point of no return" zog sie ihre Hand weg. Sie war nun völlig auf sich konzentriert und steuerte zielstrebig ihrem dritten Orgasmus an diesem Valentinstag entgegen, den sie dann auch wenige Sekunden später sichtlich vor meinen Augen auskostete! "Hast Du wirklich damit gerechnet heute zu kommen?" fragte sie mich spitzbübisch während sie von meinem Oberschenkel stieg und das Toy entfernte" Dabei hast du noch nicht einmal Deine Strafzeit erreicht, und wenn Du weiter so fleißig Tage sammelst kann ich mich Ostern über blaue Eier freuen". Elvira hatte an alles gedacht, sie drückte mir noch gefesselt ein Kühl-Pack zwischen die Beine das sie schon vorher mit ins Schlafzimmer genommen haben musste. Mir wurde bewusst mit wie berechnend sie diesen Tag angegangen ist und ich war mehr als erstaunt über ihre Handlungsweise. "Die Geister die ich rief..." das Goethe Zitat schoss mir durch den Kopf als sie geschickt mein Gemächt wieder sicher verschloss und die Fesseln löste. Ich verkniff mir zu Fragen wann sie denn vor hatte die Strafzeit endlich beginnen zu lassen oder gar zu betteln um nicht noch mehr Tage auf mein Konto zu buchen. Ich war innerlich aufgewühlt ohne Ende, zog Elvira an mich heran und dankte ihr herzlich für diesen ausgesprochen erotischen Tag.
An Schlaf war für mich diese Nacht kaum zu denken. Immer wieder schlichen sich erotische Gedanken in mein Bewusstsein die mich körperlich reagieren ließen. Kaum war ich wieder runter gekommen, war auch schon das nächste Bild vom Tag vor meinem geistigen Auge. Einige Stunden später muss ich dann aber doch eingeschlafen sein. Am Rosenmontag hatte ich Gott sei Dank frei. Erstaunlicher Weise war ich da aber wieder früh wach und so voller Energie das ich den ganzen Tag damit verbrachte wie ein Tornado durch das Haus zu wehen und mir an allen Ecken und Kanten Arbeit suchte. Elvira nahm meine Aktivität wohlwollend zu Kenntnis und fragte mich irgendwann ein wenig sarkastisch ob ich mir eine Reduzierung meiner Strafzeit damit erhoffen würde.

Alles in allem, bin ich sehr glücklich damit wie es in unserer FLR läuft. Einerseits hätte ich mir einen Höhepunkt nach 2 Wochen im Birdlock herbei gesehnt. Auf der anderen Seite bin ich froh darüber die Energie erhalten zu haben. Ich bin beeindruckt davon wie tief Elvira sich mittlerweile mit ihrer Rolle in unserer Beziehung identifiziert und gleichzeitig bin ich froh darüber dass es für sie einen enormen Lustgewinn bedeutet gemeinsam meine ursprünglichen Fantasien auszuleben. Ich bin mir sicher dass dies nie so gekommen wäre, hätte ich nicht vor einiger Zeit beschlossen konsequent ihr alleine das Tempo zu überlassen. Sie hat für sich ein ganz neues Feld erschlossen in dem sie ihrer Kreativität nun freien Raum lassen kann. Ich gebe zu das sie mich immer wieder überrascht und ich Seiten an ihr kennen lerne die ich mich nicht zu träumen gewagt hätte.

In einem der Kommentare auf meinem Blog stand sinngemäß die Frage zu lesen wie man denn nach dem Entschluss FLR zu leben seine Frau dazu bringen könnte immer "geilere" Dinge zu probieren. Hier meine Antwort: Gar nicht! Es sei denn Du möchtest FLR in einer Art Rollenspiel leben, in dem Du selber die Drehbücher schreibst. Für mich besteht das Ganze aber vor allem darin sich auszuliefern. Die Macht und Kontrolle ab zu geben. Dafür dankbar zu sein was Du bekommst. Umso mehr ich als Mann versuche ein zu greifen desto stärker wird die Frau, die Du ja eigentlich gebeten hast die Führung zu übernehmen, den Spaß an der Sache verlieren. Vor allem weil sie spürt das es dir nicht wirklich ernst ist geleitet zu werden. Mit jedem Versuch Einfluss auf ihre Handlungen zu nehmen gibst du ihr einmal mehr das Gefühl eine Marionette für deine sexuellen Fantasien zu sein. Ich kann dir nur den Rat geben das Du, vorausgesetzt ihr habt Euch einmal grundsätzlich für eine weiblich geführte Form der Beziehung entschieden, dich in Geduld üben solltest. Gib der Sache Raum und Zeit sich zu entwickeln. Gib ihr die Chance sich mit den Dingen in ruhe auseinander zu setzen. Spiegel ihr wieder wenn dich Dinge angemacht haben die sie von sich aus ausprobiert hat und setzte um Gottes Willen nicht sofort wieder die nächste Stufe darauf. Gib Deine Erwartungen auf!  Sicherlich auch auf die Gefahr hin das keine Veränderungen auf treten werden. Aber selbst das solltest du dann akzeptieren. Du kannst nichts erzwingen und das gilt vor allem für Dominanz!

Gruß Sebastian

Bild Quelle: Janthor.de

Kommentare:

  1. Hallo Sebastian,
    schöner Bericht. Kannst stolz sein auf Deine strenge Königin.
    Mal so zum Gedankenaustuasch: Wenn Du eine Erösung von Deiner Königin bekommst, ist es überhaupt ratsam, dass diese schön ausfällt? Warum nicht einen O..., der Dir z.B. mit nem Massagehandschuh über die Eichel gerieben herausgelockt wird? Schnell und hart, aber nicht schön. Der "Ritter" soll doch lernen, dass die Zeit des Hinhaltens die schönere ist, und nicht die, bei der er eine vermeintliche Erlösung bekommt...

    Just my 2 Cents,
    Joshua

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  2. ritterlicher_diener17. Februar 2010 um 21:13

    Hallo Joshua,

    ich denke dafür ist Elvira einfach zu wenig Sadistin! Ich genieße die Zeit die ich verschlossen bin und sie geniesst zusehens meine Zerrissenheit zwischen meinem Wunsch nach Erlösung und der Tatsache nicht zu dürfen! Sie kann das genießen in der sicheren Gewissheit das sie mir damit nichts an tut. Mal sehen... ich weiß nicht was die Zukunft bringen wird evtl. kommt sie ja auf die Idee das zu tun. Was sie bereits gemacht hatte ist mich einmal zur "Handarbeit" nach wochenlangem Orgasmusverbot auf die Toilette zu schicken. Also ganz an ihr vorbei zu gehen scheint es nicht. Allerdings werde ich nicht versuchen sie da zu beeinflussen. ich weiß nicht was sie an diesem Tag vor hat. Ob sie es tun will oder wie sie es gestaltet. Ich werde mich dem fügen und hin geben wie sie es meint tun zu wollen. Das aller aller wichtigste für mich ist das sie dieses Jahr begreift wie ernst es mir mit meiner Hingabe ist. Ich arbeite hart an mir um alle "meine Belange" ganz hinten an zu stellen.

    Gruß Sebastian

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